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Arbeitslosenquote in Österreich rückläufig

Die Arbeitslosenquote in Österreich, die im Zuge der Rezession 2009 stark angestiegen war, ist weiter rückläufig.

Für das laufende Jahr wird vom Österreichischen Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO) mit einer Erwerbslosenquote von nur noch 6,4% gerechnet. Seinen Anteil an der verbesserten Arbeitsmarktlage hat auch der Mittelstand. Die kleinen und mittleren Unternehmen haben in den zurückliegenden Monaten verstärkt neue Mitarbeiter eingestellt.
Jedes fünfte Unternehmen beschäftigt derzeit mehr Personal als vor sechs Monaten. Nur ein Sechstel der Befragten musste während des Winterhalbjahres Stellen streichen. Damit haben die mittelständischen Unternehmen, anders als bei der Befragung im Frühjahr 2010, die Belegschaften aufgestockt und so für einen positiven Beschäftigungseffekt gesorgt.

Der konjunkturelle Aufschwung, die damit verbundene gute Auftragslage sowie positive Geschäftsaussichten machen weitere Personalaufstockungen notwendig. Knapp ein Viertel der befragten Unternehmen plant, in den kommenden sechs Monaten die Zahl der Mitarbeiter zu erhöhen. Überdurchschnittlich hoch ist dieser Prozentanteil sowohl im Verarbeitenden Gewerbe als auch im Bausektor mit jeweils gut 30% der Befragten. Personal abbauen wird voraussichtlich jeder zehnte Mittelständer.

In der Vorjahresbefragung zeigten die KMU eine geringere Einstellungsbereitschaft. So hatte vor einem Jahr nur jeder Sechste expansive Personalplanungen, und knapp ein Achtel der befragten Unternehmen hatte damals einen Personalabbau auf der Agenda.

Gefragt sind im Mittelstand traditionell versicherungspflichtige Vollzeitkräfte. Fast alle Unternehmen, die derzeit weitere Mitarbeiter einstellen möchten, wollen sich mit Mitarbeitern in Vollzeit verstärken. Teilzeitkräfte und Mini-Jobs spielen im Mittelstand nur eine untergeordnete Rolle. Am ehesten sind es Dienstleister, die neue Stellen durch solche flexiblen Beschäftigungsverhältnisse besetzen wollen.

Quelle: Creditreform