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Pendlerpauschale auch für geringfügig Beschäftigte

ArbeitnehmerInnen, die so wenig verdienen, dass sie keine Lohnsteuer zahlen (unter € 1.205,- brutto/Monat), können sich bis zu 110 Euro vom Finanzamt zurückholen (Negativsteuer). Voraussetzung ist, dass sie Sozialversicherung zahlen.

Dies trifft vor allem auf Lehrlinge, Teilzeitbeschäftigte, Ferialarbeiter oder Pflichtpraktikanten zu. Aber auch auf geringfügig Beschäftigte, die nachträglich einen Sozialversicherungsbeitrag einzahlen müssen, um Pensionsversicherungszeiten zu erwerben. Pensionisten jedoch haben keinen Anspruch auf diese Negativsteuer!

Für alle anderen oben Erwähnten gilt: Unbedingt eine Arbeitnehmer-Veranlagung beim Finanzamt einreichen und Geld holen!

Auswirkung der Negativsteuer seit 1.1.2008
Für Veranlagungszeiträume ab 1.1.2008 können ArbeitnehmerInnen, die die Voraussetzungen für das Pendlerpauschale erfüllen würden, deren Einkommen aber unterhalb der "Steuergrenze" liegt, mit einer Ausweitung der Negativsteuer auf 15 Prozent der Sozialversicherungsbeiträge, maximal € 240,- rechnen. Diese Regelung gilt vorerst unbefristet für die Jahre 2008 und 2009.

Quelle: Arbeiterkammer www.arbeiterkammer.at
Hier geht’s zum kompletten Arbeiterkammer-Beitrag zum Thema „Steuergutschrift bei niedrigem Einkommen“:
http://www.arbeiterkammer.at/online/steuergutschrift-bei-niedrigem-einkommen-26208.html